, Hänggi Edgar

Zwei Neukranzer in unserem Klub / Insgesamt 3 Kranzgewinne durch DTL

Zwei Kranz Premieren für unseren Klub

 

Am 129. Solothurner Kantonalschwingfest in Stüsslingen überzeugten die regionalen Schwinger. Der Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental holte durch Valentin Scherz, Marino Christ und Niklaus Scherer drei Kränze.

 

Am 3. Mai 2026 fanden mit dem Solothurner, dem Emmentalischen und dem Thurgauer in drei Teilverbänden die ersten Kranzfeste der Saison statt. Seit 2018 warteten die Solothurner Schwinger auf einen «Heimsieg» am Kantonalen. In Stüsslingen ruhten die Hoffnungen daher auf Publikumsliebling Sinisha Lüscher. Und er enttäuschte die vielen extra für ihn angereisten Fans nicht. Der Eidgenosse durfte sich nach einem gestellten Schlussgang gegen Mitfavorit Nick Alpiger feiern lassen.

 

Valentin Scherz vom Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental holte mit drei Siegen und drei Gestellten, darunter gegen den Eidgenossen Sascha Streich, seinen ersten Kranz. Chancen räumte man auch Niklaus Scherer ein. Er wohnt zwar in Escholzmatt, da er mit einer Oberbaselbieterin verheiratet ist, schwingt er neu für unseren Klub. Scherer hat in Stüsslingen bereits seinen neunten Kranz (darunter zwei an einem Teilverbandsschwingfest) gewonnen. «Für Valentin und Marino ist es der erste, für mich der erste für den neuen Klub. Deshalb ist es auch ein spezieller Tag für mich.» Scherer ist mit seinen neun Kränzen ein dekorierter Schwinger. Da kann er sicher auch einiges an Erfahrung weitergeben. «Das werde ich, wenn es gewünscht ist. Aber die Jungs machen es schon ganz gut.» Nachdem er im sechsten Gang seinen Gegner auf den Rücken legte, kamen Emotionen. Erste Gratulantinnen waren seine Frau und seine Schwester.

 

Die grosse regionale Überraschung war Marino Christ. Er holte, wie sechs weitere Schwinger, seinen ersten Kranz. Der jüngere Bruder von Dario kam mit 56.50 auf dieselbe Punktzahl wie Scherer, mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Sein Bruder, Klubkameraden und Klemens Stegmüller, seit Herbst der neue technische Leiter im Klub, waren da, um ihm zu gratulieren. Stegmüller. «Wir hofften auf einen Kranz. Ich selbst glaubte im stillen Kämmerlein gar an zwei. Es ist ein tolles Ergebnis für unseren Klub.» Er blickt bereits voraus. «Am Auffahrtstag ist das Baselstädtische Schwingfest. Die Messlatte liegt jetzt höher und gerade Valentin und Marino werden, mit einem Sternchen nach dem Namen, von den Gegnern anders angesehen.»